UV-Index

Der international anerkannte UV-Index informiert aktuell über die Sonnenintensität und die Sonnenbrandgefahr. Täglich aktuelle regionale Ansagen des UV-Index vom Deutschen Wetterdienst können samt Schutzempfehlungen unter der Telefonnummer 0190-1154-30 (1,20 DM pro Minute) abgehört werden. In den Monaten Juni, Juli und August bietet das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) einen kostenlosen Telefonservice unter der Rufnummer 0130-820 708 für die Wochenendvorschau an. Weiterhin verbreitet das BfS eine Prognose über T-Online (KIT,*52004#).

Je höher der UV-Index  ist, desto größer ist das Sonnenbrandrisiko.

Beispiele:

Liegt der UV-Index bei 1, bedeutet dies, dass die Strahlenbelastung niedrig ist und Schutzmaßnahmen nicht erforderlich sind.

Bei einem UV-Index zwischen 2 und 4 hingegen liegt die Strahlenbelastung schon im mittleren Bereich. Wer sich länger als eine halbe Stunde ungeschützt in der Sonne aufhält, riskiert bereits einen Sonnenbrand. Schutzmaßnahmen sind daher empfehlenswert.
Ist der UV-Index größer als 7, ist die Strahlenbelastung bereits auf ein sehr großes Maß angestiegen. Schon wer sich weniger als 20 Minuten der Sonne aussetzt, kann sich Verbrennungen zuziehen. Schutzmaßnahmen sind deshalb unbedingt erforderlich.

Die Schutzempfehlungen beziehen sich auf eine Person mit dem Hauttyp 2, die nicht vorgebräunt ist. Anhand des UV-Index und des individuellen Hauttyps kann sich jeder für persönlich angemessene Schutzmaßnahmen entscheiden.
Da der UV-Index international einheitlich ist, ist zum Beispiel der UV-Index 7 in Deutschland genauso zu bewerten wie in Kenia oder Kanada.