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Die Sonne
Um die Vorgänge in der Sonne nachvollziehen zu können, wurde ein Zwiebelmodell konstruiert, dass die Sonne in einzelne Schichten zerlegt. Es handelt sich dabei um · den Kern Durch Berechungen mit gemessenen und angenommenen Daten wurde das Schichtenmodell de Sonne mehrfach bestätigt. Nach diesen Berechnungen hat der Kern einen Durchmesser von 350 000 km* und es herrscht ein Druck, der bei 200 Milliarden Tonnen liegt. Ein Zustand bei dem das leichte Gas Wasserstoff 12x schwerer wiegt als Blei. Dennoch ist der Wasserstoff gasförmig, denn die Temperatur liegt bei 15 Milliarden Grad Celsius**! Diese Verhältnisse reichen aus um eine Kernfusion in Gang zu bringen bei der in jeder Sekunde 657 Millionen Tonnen Wasserstoff in 652,5 Millionen Tonnen Helium umgewandelt werden. Das Helium scheidet dabei wie Asche aus der Energiegewinnung aus. Die Differenz die zwischen diesen beiden zahlen liegt, ist das was als Energie nach außen wandert. *Abstand zwischen Erde und Mond. **Ein nur stecknadelgroßes Stück Materie aus dem Innersten der Sonne würde einen Menschen in 150 km Entfernung noch durch seine Hitze töten. – Berechnungen eines englischen Astronomen (James Jeans). Im Innern dieses glühenden Feuerballs dieses glühenden Feuerballs ist es stockfinster. Denn die freigesetzte Energie, dabei handelt es sich um tödliche Gamma- und Röntgenstrahlen, werden zunächst als Strahlung weitergeleitet. In diesem Bereich finden keine thermischen Umwälzungen statt. Der Kern und die Strahlungszone machen ¾ der Sonne aus. Thermische Umwälzungen finden erst in der Konvektionszone statt. Hier bilden sich Turbulenzen im Sonnenplasma, wie die Sonnenmaterie genannt wird, und führen die Energie weiter der Sonnenoberfläche entgegen. Die Photosphäre ist mit nur ungefähr 400 km Dicke die oberste Schicht der Konvektionszone. Die Vorgänge dieser Schicht können bereits beobachtet werden. Durch die thermische Umwälzung entstehenden Turbulenzen verleihen der Sonnenoberfläche ein körniges Aussehen. Es handelt sich hierbei um die solare Granulation. Die Chromosphäre liegt zwischen der Photosphäre und der Korona. Da diese Schicht durch das gleißende Licht der Photosphäre überdeckt wird, ist sie nur bei Sonnenfinsternissen, kurz vor und nach der Totalität, zu sehen. Sie wird in zwei Schichten unterteilt: · die untere Chromosphäre mit neutralem Wasserstoff bei 7 500 Kelvin und 4 000 km über der Photosphäre · die obere Chromosphäre mit ionisiertem Wasserstoff bei 1 Million Kelvin bis zu einer Höhe von 12 000 km über der Photosphäre In der Chromosphäre werden Eruptionen (Flares), Plages, Filiamente und Spiculen beobachtet. Diese erscheinjungen werden auf starke Magnetfelder zurück geführt. Um das Geheimnis der Korona werden verschiedene Theorien aufgestellt. Denn diese nur bei totalitären Sonnenfinsternissen zu sehende Schicht ist wesentlich heißer als die Sonnenoberfläche selbst. Die Temperatur bewegt sich in einer Höhe von einer bis zwei Millionen Kelvin, teilweise sogar noch höher. Die populärste Theorie geht davon aus, das die Korona durch starke Magnetfelder aufgeheizt wird. Eine andere geht davon aus, das die Erhitzung mechanischen Ursprungs ist, d.h. durch die Eruptionen auf der Sonnenoberfläche hervorgerufen wird.
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