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In der Praxis muss man also
davon ausgehen, dass zur Verminderung der Blendwirkung
Sonnenschutzanlagen notwendig sind, die die Leuchtdichte der
Fensterflächen unter 500 cd/m² halten können. Die durch Lichtreflexe auf
dem Bildschirm bewirkten Störungen, werden jedoch durch andere
Mechanismen verursacht. Es handelt sich nicht mehr um das
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| Ein Highlightrollogewebe mit einem Transmissionsgrad von etwa 5 bis 10 % kann Lichtreflexe, die von der Helligkeit der Fensterfläche verursacht werden, und damit auch die Behinderung der Lesbarkeit auf dem Bildschirm, vollkommen beseitigen. | ||
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Auch wenn Computerbildschirme keinen sehr
hohen Reflexionsgrad haben (Reflexionsgrad von etwa 10 %), können alle
Lichtquellen, deren Leuchtdichte 500 cd/m² übersteigen als störend bei der
Arbeit am Bildschirm angesehen werden. Solche Lichtquellen bewirken
Lichtreflexe in der Größenordnung von 10 cd/m². Das bedeutet, dass
Lichtquellen mit einer höheren Leuchtdichte als 500 cd/m² entweder so angebracht werden müssen, dass sie keinerlei Lichtreflexe erzeugen ( bei künstlichem Licht oder bei mobilen Quellen) oder die Leuchtdichte muss auf unter 500 cd/m² verringert werden (Fensterflächen). |
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Noch einige Worte zur Lichttechnik: Die Beleuchtungsstärke (Lux) definiert den Lichtstrom, der auf eine gegebene Fläche auftritt: z.B. 400 lx auf einem Schreibtisch, 1000 lx in einem Supermarkt, 10.000 lx im Freien bei bedecktem Himmel und 80.000 lx bei Sonnenschein. Die Leuchtdichte (candela/m² oder cd/m²) ermöglicht die Beurteilung der Lichtwirkung einer Oberfläche, wenn wir sie betrachten. Es handelt sich dabei um das von dieser Oberfläche ausgestrahlte Licht. Einige Größenordnungen: Oberflächen in einem Raum 5 bis 100 cd/m², Bildschirm 50 bis 120 cd/m², Leuchtstoffröhre 10.000 cd/m². |
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