Anwesenheit von blendenden Lichtquellen im Gesichtsfeld

 

Abbildung der schon zuvor dargestellten Lichtsituation auf der Netzhaut des rechten Auges. Man kann erkennen, dass das Gesichtsfeld durch den Augenbrauenbogen, das Jochbein und Nasenbein begrenzt wird.

 

Dieselbe Abbildung bei zweiäugigem Sehen. Die Überlagerung der einäugigen Bilder ermöglicht die Beseitigung der durch das Nasenbein verursachten Begrenzung des Gesichtsfeldes. Man kann erkennen, dass Lichtquellen in einem Winkel von 60° gegenüber der Horizontalen nicht mehr erkannt werden.
Die Blendwirkung einer Lichtquelle nimmt ab, je weiter diese von der Mitte des Gesichtsfeldes entfernt ist. Dies gilt insbesondere für Leuchten, die sich direkt oberhalb des Betrachters befinden. Auch die oberen Bereiche der Fensterflächen haben nur eine sehr geringe Blendwirkung.

 

A: Zone mit hoher Blendwirkung

 

B:

Zone mit schwacher Blendwirkung

 

C:

Zone ohne Blendwirkung, da außerhalb des Gesichtsfeldes.