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Begriff Definition
Abminderungsfaktor

Der Abminderungsfaktor gibt die durch de Beschichtung entstehende Verbesserung an. Der Gesamtenergiedurchlassgrad (g-Wert) der individuellen Scheibe mit Folienbeschichtung wird durch den Gesamtenergiedurchlassgrad (g-Wert) der Scheibe ohne Beschichtung geteilt.

Absorption

Die Menge der vom Glas aufgenommenen, in Wärme umgewandelten Strahlungsenergie. Sie wird nur zum Teil im Glas gespeichert und geht je nach Richtung des Temperaturgefälles nach innen oder außen über. 100% = totale Absorption / 0% = keine Absorption.

Absorptionsgrad

Der Absorptionsgrad ist definiert als der Anteil der Strahlung, der von einem Bauteil aufgenommen wird.
Strahlungsabsorptionsgrad
Die Gesamtstrahlung der Sonne (UV+Licht+IR) wird betrachtet. Formelzeichen ä; (andere Abk.: αs, As) Beispielhafte Werte: Raffstorelamelle RAL 9010: 0,28 (28%), Wärmeschutzverglasung: 0,24 (24%)

Acryl

Die Markisenstoffe sind aus 100% Markenacryl, spinndüsengefärbt, imprägniert und dadurch sind die Tücher lichtecht, wetterecht, reißfest, öl-, fett- und schmutzabweisend, verrottungssicher, schnell trocknend, luftdurchlässig und wasserabweisend

Adaptionsprozess

Je kleiner der Blendendurchmesser ist, desto größer ist der Abstandsbereich vom Auge in dem man scharf sehen kann.
Zum anderen gibt es einen Abbauprozess in den Sehzellen, der die Reizschwelle gegenüber dem Licht anhebt. Man reagiert auf die Helligkeit nicht mehr so empfindlich. Die Adaption von dunkel nach hell vollzieht sich in wenigen Sekunden. Der umgekehrte Anpassungsprozeß beansprucht 45 bis 50 Sekunden. Auf die Kamera bezogen wäre dieser Prozess gleichzusetzen mit dem Austauschen von Filmen mit unterschiedlicher Lichtempfindlichkeit.

Aluminium

Aluminium ist nach Sauerstoff und Silizium als dritthäufigstes Element mit 8% am Aufbau der Erdkruste beteiligt. Wegen seiner starken Affinität zu Sauerstoff kommt Aluminium in der Natur nicht in gediegener Form, sondern nur als Verbindung vor. Der Rohstoff für die Aluminiumerzeugung ist Bauxit, ein Verwitterungsprodukt aus Kalk- und Silikatgestein, dessen hoher Gehalt an Al2O3 (Aluminiumoxid) häufig über 50% beträgt.

Aluminiumbedampfung

Textile Gewebe werden mit Aluminium bedampft um den Reflexionswert zu verbessern. Eine moderne Alternative hierzu ist die perlmuttbeschichtete Ware "Perl" mit weniger sensiblen Knickverhalten.

Aluminiumjalousien

Aluminiumlamellen sind auf Grund ihrer Wirtschaftlichkeit und der leichten Bedienbarkeit, besonders für den privaten und gewerblichen Einsatz geeignet. Hohe Anforderungen an Hygiene und Feuchtigkeit sowie Pflegeleichtigkeit und Resistenz gegen Schimmel, Bakterien und Verrottung sind ihr Vorteil.

Aluminiumlamellen

Die aus Gründen der besseren Stabilität konkav-konvex geformten Lamellen haben zum einen eine große Reflexionswirkung und erlauben darüber hinaus eine optimale Raumauslichtung. Für Sicht- und Sonnenschutzanlagen werden Alulamellen bevorzugt im Pflegebereich eingesetzt, speziell bei hoher Anforderung an Hygiene und Feuchtigkeitsresistenz, Pflegeleichtigkeit und Resistenz gegen Bakterien, Schimmel sowie Verrottung.

Arbeitsstättenverordnung

Das Arbeitsschutzgesetz ( ArbSchG ) in Verbindung mit der Arbeitsstättenverordnung ( ArbStättV ) regelt in § 4, dass „… der Arbeitgeber die Arbeitsplätze so zu gestaltet hat, dass eine gesundheitliche Gefährdung möglichst vermieden wird“. Dazu gehört selbstverständlich der Schutz vor unzuträglichen Temperaturen, der in § 6 ArbStättV näher geregelt ist. In seinem Urteil 3 O 411/01 vom 26.3.2003 hat das Landgericht Bielefeld dem Mieter von Arbeitsräumen Recht gegeben, dass der Vermieter bzw. Bauträger Vorkehrungen zu treffen hat, so dass eine Innentemperatur von 26º C nicht überschritten wird. Die Innentemperatur muss jedoch, sofern diese 26º C überschreitet, in jedem Fall 6º C unter der Außentemperatur liegen. Arbeitsstätten – Richtlinien (hier: Arbeitsstättenrichtlinie „Raumtemperaturen“ ASR 6) sind zwar keine verbindlichen Rechtsvorschriften; sie haben jedoch empfehlenden Charakter und sind demnach dennoch Grundlage für die Rechtsprechung.
Genauso wie sich die Planung und Ausführung von Wärmeschutz – Maßnahmen zur wichtigsten, durch und durch reglementierten „Bauplanungspflicht „ entwickelt hat, wird das Zuordnen und Integrieren von Außenraffstores als Sonnen-, Hitze-, Sicht- und Blendschutz in Zukunft selbstverständlich sein. Bisher war dies nicht selbstverständlich, zumal die Regelwerke, Nomen und Vorschriften dieses Thema unberechtigterweise stiefmütterlich behandelt hatten. Genau das ändert sich nun in schnellen Schritten: Zunächst beginnt man einzusehen, dass die Regelung der Innentemperaturen nicht einfach mit dem Einbau von Klima- und Kühlanlagen erledigt ist. Kühlanlagen erhöhen den primären Energiebedarf. Das passt nicht in das Kyoto-Protokoll, und sollte solange als Reservelösung zurückgestellt werden, wie ein außenliegender Raffstore die klimaregelnden Aufgaben zuverlässig erfüllt.
Grundlagen für den Einbau einer Außenraffstore – Vorrichtung sind Berechnungen nach DIN 4108-2. Hier wird die Fensterfläche in m², der Gesamtenergiedurchlassgrad der Verglasung ( einschließlich Sonnenschutz ) in Relation zur Nettogrundfläche des Raumes gesetzt. Bei großen Projekten wie Verwaltungsbauten mit geschoßhohen Fassadenelementen bzw. vorgehängten Fassaden sind neben den Berechnungen thermische Simulationen und Strömungsuntersuchungen erforderlich. Der Erfolg und die objektspezifisch richtige Ausführung hängt des weiteren von der Lage, der Klimaregion, der Abstimmung mit der Verglasung, den Lüftungsvorrichtungen, der Nutzung und natürlich vom Grad der Wärmedämmung am Baukörper ab.
Während der winterliche Wärmeschutz so gut wie keinen Einfluss auf sichtbare Fassadenbild nimmt, kann mit dem außenliegenden Raffstore interessant gestaltet werden. In Erinnerung an den Leitspruch des Architekten Le Corbusier „ Fenster, Sprache der Architektur “ sollte der Außenraffstore bewusst in die Fassaden – Gestaltung einbezogen werden. Automatisierung durch Steuerungstechnik gewährleistet auch ohne Nutzereingriff einen größtmöglichen Wirkungsgrad.
Wer aus gestalterischen Erwägungen auf den innenliegenden Sonnenschutz ausweicht, muss wissen, dass dessen Effizienz (Wärmeschutz) ebenfalls entscheidend von der Art der Verglasung abhängt, jedoch den außenliegenden Sonnenschutz nicht erreicht (Treibhauseffekt).
Generell gilt, dass das Zusammenspiel zwischen Glasfläche, Glasart und dem beweglichen Sonnenschutz zu den ersten Planungsschritten gehört. Diese dürfen nicht dem Experimentieren oder gar dem Zufall überlassen werden. Mit Blick auf die Einführung des „Energiepasses“ und die EU – Richtlinie „ Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden “ in Deutschland wird so der Außenraffstore mit seinen Multifunktionen schon bald eine Schlüsselposition bei der Planung und Ausführung von Fassadenelementen einnehmen.

Die SOLARMATIC-Gruppe bietet eine breite Palette von Außenraffstore – Lösungen an, die von Fachfirmen entsprechend den neuesten EU–Nomen und Richtlinien eingebaut werden.

  • Blendschutz: Durch die zweckmäßig profilierten, einstellbaren Lamellen werden bei Außenraffstören direkt einfallende Sonnenstrahlen verhindert. Im Raum wird manuell oder automatisch ein gedämpftes Streulicht geschaffen. Durch Winkeleinstellung der Lamellen lassen sich Räume jeder Proportion blendfrei halten. Unangenehme Blendung bei hoher Wolkendecke und Zwielicht im Raum werden beseitigt. Das ist besonders wichtig für Bildschirmarbeitsplätze: Sie sind so einzurichten, dass leuchtende und beleuchtet Flächen keine Blendung verursachen und Reflektionen auf dem Bildschirm vermieden werden. Fenster müssen mit einer geeigneten, verstellbaren Lichtschutzvorrichtung ausgestattet sein, durch die sich die Stärke des Tageslichteinfalls auf den Bildschirmarbeitsplätzen vermindern lässt.
  • Lichtverteilung: Mit dem Außenraffstore wird eine gleichmäßige Ausleuchtung des gesamten Raumes erreicht. Die Lichtverteilung und Lichtlenkung zwischen Raummitte und Räumende ist ausgeglichen oder kann durch Lichtlenktechnik verbessert werden
  • Wärmeschutz: Die größte Wärmebelastung in einem Gebäude wird bei direkter Sonneneinstrahlung erzeugt. Durch Reduzierung des Strahlungsdurchgangs vor der Fassaden werden wirtschaftlich niedrige Innentemperaturen erreicht.
  • Sichtschutz: Mit dem Außenraffstore ist der Einblick von außen nach innen verhindert. Durch Wenden der Lamellen wird der Einblick von außen geschlossen, während der Blick nach außen offen ist.

Fazit: Die Kombination von Wärmeschutz und Tageslichtumlenkung stellt bei Außenraffstoren ein hohes Energieeinsparpotential dar. Die Möglichkeit, Außenraffstores durch vollautomatische Steuerung in ihrer Funktion fahren zu lassen, kann falsches Nutzerverhalten und damit Absenkung der Effizienz wirksam vermindern.

Außenbeschattung

Im Rahmen des Sonnenschutzes außerhalb des Gebäudes angebrachte Vorrichtungen verschiedenster Art zur Beschattung von Räumen. Hierzu gehören: Jalousien, Markisen, Rollos, Sonnensegel etc.
Nebenstehend ein Beispiel einer Außenbeschattung als Gegenzuganlage. Bei dieser Antriebstechnik ist die Anlage auch bei waagerechten Glasfenstern einsetzbar. Die Koppelung mehrerer Felder ermöglicht die Beschattung von großen Glasflächen mit zentraler Bedienung durch Elektroantrieb. Speziell für die Außenbeschattung gibt es teiltransparente Gewebe, die eine optimale Wirkung als Sonnenschutz und gleichzeitig eine hervorragende Durchsicht nach außen bieten.

Außenjalousien

Sie sind auch als Außenraffstores bekannt und haben sich als Fassadengestaltungselement mit guten Reflexionseigenschaften mit hochmodernen Steuerungen im Objektbereich durchgesetzt. Die individuelle Verstellbarkeit der Lamellen ermöglicht eine optimale Lichtsteuerung. Eine Fassadensteuerung ist aufgrund des einheitlichen Erscheinungsbildes und der Windanfälligkeit angebracht.
Nachteile sind das sie nicht bei jedem Wetter nutzbar sind (z.B. Sonne und Wind), höhere Investitionskosten haben, sind pflegeaufwendiger (Reinigung + Rüstungen bei Wartungsarbeiten), oftmals wird nachträglich noch ein innenliegender Sonnenschutz nachgerüstet.

außenliegender Sonnenschutz

q i,s,g - Sonnenschutz außen
Der Sonnenschutz absorbiert einen Teil der einfallenden Sonnenenergie. Die Wärme wird durch Wärmestrahlen und Wärmekonvektion (Wärmetransport durch Luftbewegung) nach außen bzw. nach innen Richtung Glasscheibe weitergegeben (q a bzw. q i). Stellt diese Scheibe nun einen hohen Widerstand für diese Wärme dar (niedriger k-Wert, Wärmedurchgangskoeffizient/ neuerdings U-Wert), so kann diese Wärme schlechter ins Rauminnere gelangen. Dies hat zur Folge, dass      q i,s,g sinkt.

Außenraffstores

Auch Außenjalousien genannte, dem Fenster vorgelagerte Sicht- und Sonnenschutzeinrichtung, die sich aufgrund ihres robusten Charakters besonders für den Objektbereich eignet (Industriegebäude, Krankenhäuser und Schulen etc.). Die Lamellen sind schlagregen- und windfest, frostbeständig und resistent gegen Industrieluft, Öl sowie Lösungsmittel. Die individuell mögliche Verstellbarkeit erlaubt eine optimale Lichtsteuerung.

b-Faktor

Der Abschirmgrad gibt das Verhältnis der Durchlässigkeit von Sonnenenergie durch ein Zweischeiben-Normalglasfenster zu der Durchlässigkeit der jew. Verglasung mit Beschichtung an.

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Mehr Infos

 

 

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